Das Modul mit Burgruine

 

 

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Die Spanten nach hinten und zum Gleisbett hin sind gesägt und angeschraubt, bzw. angeklebt.

Nachdem das erste, also rechte, Modul sich Stück für Stück in der Landschaftsausgestaltung befindet, bin ich mit dem mittleren Modul angefangen die Landschaftsform zu gestalten. Es soll ein höherer Berg mit einer Ruine, Felsen und steile Weinberge entstehen. Die rechte Wand habe ich genau dem Profil des rechten Moduls angepasst. Die hintere Wand und die „Spanten“ habe ich aus 6mm starkem Multiplexplatten ausgesägt.

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Die Felder der Grundplatte zwischen den Spanten sind ausgesägt zur Gewichtseinsparung

Damit das Modul nicht schwerer als nötig wird, habe ich die Zwischenräume der Spanten auf der Grundplatte ausgesägt. Außerdem hat man dann noch Zugriff auf die Unterseite der Berge. Die Burgruine in H0 bekam ich vor über einem Jahr geschenkt. Mit dem Kit von NOCH habe ich sie gealtert.

 

 

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Die Berge sind schon zu erahnen, erste Gipskleckse kleben schon dran. Die Gleise sind abgeklebt

Nun folgt die Bespannung mit Fliegengitter. Reste hatte ich noch in meinem Refugium. Das reichte leider nur für die Hälfte. Für die andere Hälfte konnte ich ein ausgedientes, sehr feinmaschiges Filtersieb aus Metall verwenden. Die Gleise habe ich vorsichtshalber mit Klebeband abgedeckt, damit keine Gipsspritzer dahin kommen, wo sie nicht hingehören. Die erste Schicht Modelliergips ist noch recht dünn. Es werden mehrere Schichten aufgetragen. Besonders bei den Felsen muss viel aufgetragen werden, denn ich möchte sie selbst modellieren. Bislang benutzte ich stets die Formen, die mit Gips ausgegossen werden. Bin selbst gespannt, wie das Ergebnis sein wird.

Ich werde darüber berichten, Fortsetzng folgt…

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Erste Moselhügel

Nachdem das Probeschottern erfolgreich verlief, habe ich das Gleisstück des ersten Moduls eingeschottert. Der Bahndamm wirkt sehr hoch und mächtig. Durch das spätere Angleichen wird sich der Eindruck danach sicher relativieren.

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Moselufer mit Radweg und die ersten Weinhügel

Die ersten Moselhügel, auf denen die Weinreben wachsen werden, sind nun mit Modelliergips verspachtelt. Die Grundlage sind ja meherere Schichten Wellpappe, siehe Beitrag „Landschaft in Schichten“. Auch das Moselufer ist schon befestigt. Einige Steinchen habe gleich mit in die noch feuchte Masse eingelegt. Der Moselradweg verläuft direkt am Ufer und ist auch schon gut zu erkennen.

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Ergänzungen durch kleine Mäuerchen im Weinhügel

Einige Stellen habe nachbessern müssen. Es fehlten noch ein paar Mäuerchen, wie sie in den Weinhängen an der Mosel üblich sind. Hier gut an den weißen Stellen zu erkennen. Wie durch viele Radreisen an der Mosel erfahren, ist jeder freie Hang mit Weinstöcken belegt. So sollen auch die Module mit zahlreichen Weinreben ausgestattet werden.  Wie schon beim Schottern, habe ich mir ein kleines Diorama für die Weinberge zum Üben geschaffen. Auch daraus konnte ich Erkenntnisse über Untergrundbeschaffenheit und Abstände der Reben gewinnen, die ich direkt auf dem Modul anwenden konnte.

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Probestück zum Üben von Weinhängen

Mit Bleistiftstrichen habe ich die Verläufe der geplanten Reihen für die Weinreben aufgezeichnet. Als Grundlage eines Weinstockes drehe ich mir aus Kupferdraht einen Stamm mit vier Abzweigungen. Diesen bemale ich braun. Nach dem Trocknen und Zurechtbiegen der Arme wird er in ein 2,5mm gesteckt und verklebt. Auf die Arme kommen wenige Tropfen transparenter Kleber auf die ein Stückchen auseinandergezogenes Heki-Flor gelegt wird. Dann sehen die Weinstöcke schon recht realitätsnah aus.

Dann werden bald die ersten Weinreben das erste Modul schmücken. Fortsetzung folgt…

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Schottern

Bevor ich die Gleise auf den Modulen einschottere, möchte ich erst einmal an einem Probestück üben. Dazu habe ich auf einer dünnen Sperrholzplatte den gleichen Bahndamm aus 3 Lagen Styrodur und mit einem Gleisstück aufgebaut.

Zuerst habe ich den Schotter (Faller Gleisschotter H0) zwischen die Schwellen und den beiden Gleissträngen eingestreut. Aus dem Klub habe ich den Tipp bekommen, nicht mit einer Mischung aus Ponal mit Wasser und Spülmittel, sondern mit Isogrund aus dem Baumarkt den Schotter zu beträufeln. Der Inhalt einer kleinen Ponaltube musste daran glauben. Nach dem gründlichen Ausspülen kam das blaue Isogrund in die Flasche. Damit konnte ich die Tropfen, bzw. kleinen Spritzer beim Auftragen sehr genau dosieren und positionieren.

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Zwischen den Gleisen und eine Seite eingeschottert

Die Böschungen des Bahndammes mussten vorab mit reichlich Leim eingestrichen werden, weil die Schottersteinchen sonst auf der Schrägen nicht halten würden. So hielt der Schotter, bis der Untergrund nicht mehr sichtbar war.

Die Hälfte des Bahndamms ist auf dem Probestück eingeschottert

Es war sehr sinnvoll das Schottern vorab zu üben, da ich einige Erkenntnisse gewinnen konnte:
1. Man muss darauf achten, dass möglichst keine Schottersteinchen AUF den Schwellen liegen. Mit einem Pinsel sollte man sie vorher wegwischen.
2. Nach dem Aushärten des Klebers (Isogrundes) traten einige Stellen auf, die den Untergrund erscheinen ließen. Dort muss dann nachgebessert werden.
3. Nach dem Schottern können die Schrauben, mit denen die Gleise befestigt wurden, wieder entfernt werden. Die Gleise werden durch den Kleber des Schotters ausreichend gehalten.

Mit diesen Erfahrungen werde ich mit genügend Sicherheit im Rücken die 3 Module einschottern können.

Fortsetzungen folgen …

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Moselbett ausheben

Die einzelnen Papp-Schichten der Hügel sind nun aufeinander geklebt.

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Im unteren Bereich das um 20mm abgesenkte Moselbett

Als nächstes wird das Moselbett ausgehoben. Einen Ausschnitt des Flusses hatte ich auf die Oberseite von zwei benachbarten Modulen angezeichnet. Bevor die Säge loslegen konnte, musste ich die beiden Module teilweise wieder demontieren. Das hatte den Vorteil, dass ich die Seitenteile und die Oberplatte getrennt schneiden konnte.

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Fliegengitter an der Landseite befestigt

 

Zur Gestaltung der Uferbefestigung habe ich an der Oberseite ein Fliegengitter angetackert.

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Die Moselböschung ist bereit zur Ausgestaltung

 

 

 

Anschließend wurde das Gitter in den Ausschnitt gedrückt und von der Unterseite an den Moselboden getackert. Dadurch entsteht eine Böschung von etwa 45°, die man später mit Modelliermasse auffüllt.

 

 

Als nächste Schritte folgen das Auftragen der Modelliermasse auf die Hügel und an der Moselböschung sowie das Einschottern der Gleise.

Fortsetzungen folgen…

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Landschaft in Schichten

Da über die Feiertage mein Sohn zu Besuch kam und ein Bett in seinem ehemaligen Zimmer aufgebaut wurde, habe ich meine 3 Module abgebaut.

Jetzt aind sie einzeln im Keller. Dadurch kann man jedes Modul bequem aufbauen und gestalten.

Im hinteren Bereich des rechten Moduls möchte ich flach ansteigende Weinberge entstehen lassen. Dazu wollte ich aus 50mm starken Styrodurplatten entsprechend viel abtragen. Leider habe ich es nicht geschafft so viel mit dem Messer abzuschneiden, dass der Hügel meinen Vorstellungen entsprach.

Nicht jeder Weg führt direkt zum Ziel, daher bin ich einen anderen Weg eingeschlagen. Ich habe Wellpappe zugeschnitten und aufeinander geschichtet. Dadurch entsteht eine Landschaft in Stufen, die ich später mit Modelliermasse angleichen werde.

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Flach ansteigende Hügel aus Pappstreifen, auf denen später Wein angebaut wird. Rechts wird die Mosel fließen.

Ich bin mit der untersten Lage angefangen. Die Lage darüber habe ich zunächst kopiert, um sie dann entsprechend zu verkürzen. Bunt sehen die Hügel aus, weil ich verschiedene Pappen verwenden musste. Als nächstes klebe ich die Pappen aufeinander, um sie dann unter der Modelliermasse verschwinden zu lassen.

Fortsetzung folgt.

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Gleisbefestigung und Bahndamm

Viele befestigen ihre Gleise mit Stiften, die man einschlagen muss. Ich bevorzuge das Anschrauben der Gleise. Da unter dem Gleis über 8mm Schaumstoff liegt, brauche ich Schrauben, die mindestens 15mm lang sind, damit sie überhaupt in die darunter liegende Multiplexplatte greifen können. Im Baumarkt habe ich mir 2mm Schrauben besorgt, die 16mm lang sind.

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Die Nägel werden durch Schrauben ersetzt

Zuvor hatte ich die vorhandenen kleinen Löcher in den Schwellen auf 2mm aufgebohrt. Zur provisorischen Befestigung hatte ich Nägel dadurch in den Schaumstoff gesteckt. Nun wurde nach und nach jeder Nagel durch eine Schraube ersetzt. Dadurch konnte der harmisch definierte Radius über die drei Module erhalten bleiben.

Nachdem der Schienenstrang nun sicher befestigt war, konnte ich die überstehenden Gleisstücke abtrennen. Ebenso habe ich die Gleise an den beiden Modulverbindungen durchtrennt.

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Abtrennen des überflüssigen Dämmmaterials

Den überstehenden Schaumstoff konnte ich gut mit dem Cuttermesser abschneiden. Zunächst ein senkrechter Schnitt jeweils 35mm links und rechts von der Gleismitte aus. Danach habe ich die erste Stufe, etwa 19mm links und rechts von der Gleismitte aus, schräg abgeschnitten. Zum Schluss dann ein schräger Schnitt jeweils außen.

Nun könnte der Bahndamm geschottert werden. Außerdem können die drei Module mal wieder getrennt werden, um sie einzeln weiter zu bearbeiten.

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Modulende mit massivem Bahndammendstück

 

 

 

Als Nächstes folgt er der Aufbau der Geländeformationen.

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Gleisanschlüsse

Zum Schutz der Gleise und zur genauen Fixierung an den Modulenden habe ich Holzklötzchen in Form des Gleisbettes zugeschnitten.

Dazu habe DSC_1372ich ein Reststück der 9mm Multiplex Platte auf 70mm Breite zugeschnitten und die Höhe auf 8mm reduziert, um die gleiche Stärke wie die Dämpfungsunterlage zu bekommen.

Die beiden Flanken habe ich vorher mit einem Hobel auf ca. 45° abgeschrägt.

 

DiDSC_1373e 6 einzelnen Stücke (jedes Modul benötigt zwei ) konnten leicht mit der Kappsäge auf etwa 12mm Breite abgeschnitten werden.

Nun hatte ich bisher zwei Lagen der Isolierung grob aufgebracht, aber dies sind nur gut 6mm. Für die Dämpfungsunterlage werden aber 8mm benötigt. Nimmt man 3 Lagen sind es 8,5mm. Eine dritte Lage aufzubringen ist kein Problem, nur muss ich dann noch einmal die Konstruktion für den Gleisverlauf nach der Elipse aufbauen. Mal sehen, welche Lösung mir dazu einfällt.

Fortsetzung folgt.

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Die eingleisige Strecke

Die eingleisige Strecke wird an der linken Seite auf dem unteren Radius starten und am mittleren Anschluss auf der rechten Seite enden.

Die Streckenführung habe ich nicht Pi mal Daumen geführt, sondern anhand einer 1/4 Elipse berechnet.  Mit zwei Nägeln, einer genau kalkulierten Länge Bindfaden und einem Bleistift habe ich die Streckenführung auf die Styrodurplatten aufgetragen. Somit haben die Gleisanschlüsse auf der linken und rechten Seite auf jeden Fall eine genau rechtwinklige Einfahrt. Der Radius ist damit auch größtmöglich.

MS_2-2Das Fixieren der Flexgleise mit kleinen Nägeln entlang der vorgezeichneten Linie ist dann nicht mehr schwer gewesen.

Für die Unterlage der Gleise habe ich ein Paket Parkettunterlage gekauft und zweilagig grob auf die Module geklebt. Nach der Befestigung der Gleise schneide ich das Überflüssige  schräg ab. Darauf wird dann geschottert.

Als Nächstes werde ich unter die Gleise an den Stirnseiten der Modulenden jeweils feste Klötzchen montieren, damit die Gleise besser fixiert sind. Dies ist besonders für den Transport und die spätere Verbindung wichtig.

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Die erste Idee

Die Mosel mit Ihrem windungsreichen Verlauf und den zahlreichen, teilweise steilen Weinbergen hat mich schon lange fasziniert. Mit jeder Radtour bekam ich neue, bleibende Eindrücke bis ich mich dazu entschloss, die einmalige Landschaft zu mir nach Hause zu holen.

Es sollen drei 30° Module werden, die ich nach dem klubeigenen Standard bauen möchte. Diese können dann auch mit anderen Modulen von Klubmitgliedern oder anderen Modellbahnfreunden kombiniert werden, um sie dann auf Ausstellungen zu zeigen.

Die Idee begann sich bereits im November 2013 bei mir festzusetzen. In jenem Monat entstand bereits das erste Modul. Durch andere private Aktivitäten musste es ein Jahr warten, bis die anderen beiden Module dazu kamen.
Modul1Schon für das erste Modul habe ich mir eine Schablone angefertigt. Beim Schreiner ließ ich mir die Seitenteile (Multiplexplatte in 9mm Stärke) mit einer Höhe von 141mm zuschneiden. Selbst habe ich sie dann auf Länge, teilweise auf Gehrung, gesägt. Ebenso habe ich Konstruktionslatten abgelängt und, wenn nötig, auf Gehrung geschnitten.

Verbunden werden die Seitenteile mit Schrauben in die Konstruktionslatten. Die Deckelplatte wurde erst zugeschnitten, nachdem der Rahmen mit den Seitenteilen fertig war. Befestigt wird mit Schrauben durch die Platte in die Konstruktionslatten. Später werde ich noch einen Teil ausschneiden, für den Fluss (Mosel), die tiefer liegt und für die Weinberge, die höher liegen.

Modul2Nach dem Bohren von zwei 36mm Löchern habe ich die Zwischenstücke mit der Stichsäge für die Griffmulde herausgesägt.

Modul3

Hier sind die 3 Module in der Rohfassung soweit fertig und bereit zur weiteren Ausgestaltung. Insgesamt gibt es 8 Beine, die für den Transport der Module von unten heraus gezogen werden können.

Als Nächstes folgt der Aufbau der eingleisigen Strecke mit der 8mm Dämmung.

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Die Brücke kommt …

Auf dem mittleren 30° Winkelmodul soll das Durchfahrtsgleis ja über eine Brücke gehen. Ich habe mir dazu das Motiv einer Steinbogenbrücke ausgesucht. Zufällig kam ein Modellbahn-Kurier über Brücken heraus. Dort steht, dass die Brücken selten in einem echten Bogen geführt werden, sondern von Pfeiler zu Pfeiler (bzw. Oberleitungsmast) gerade sind (aus statischen Gründen).

Sägewerk-BrückeAlso habe ich mir passende Schablonen auf dem PC gezeichnet, auf Pappe ausgedruckt und als Schblone für die Styrodur-Zuschnitte verwendet.

Um zu sehen, ob alles passt, habe ich die Pappen mal hingestellt:sam_5727-von-oben

 

Wenn man durch den mittleren Bogen blickt, sieht man, dass die Brücke Gefälle hat (24 mm insges). Sonst wäre ich auf dem letzten Winkelmodul nicht mehr auf Normhöhe gekommen.sam_5728-durchsicht

 

 

Allerdings habe ich dann gelernt, dass eine Steinbogenbrücke sehr wohl in einem echten Bogen gebaut wird.

Also alles nochmal …

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