Von der Idee zur Fertigstellung

Kurz nach Vereinseintritt entstand die Idee und der Wunsch sich durch den Bau eigener Module am Modulbau des Vereins zu beteiligen und so an der Vergrößerung der gesamten Modulanlage mitzuwirken. Schnell stand fest, das familieneigene Autohaus originalgetreu in 1:87 nachzubauen.

 Da auch eine Faller Car-System-Strecke gebaut werden sollte, konnte das Normmaß von 50 cm Breite nicht eingehalten werden und musste auf 80 cm in der Breite erweitert werden. Hier wollten wir nun zwei Module in der Größe 80 x 100 cm bauen, damit sowohl Autohaus als auch Werkstatt incl. Firmenhof genug Platz finden.

 Nach Ausmessen der Originalgebäude vor Ort ging es nun an die Arbeit.

Die ersten beiden Module mit bereits verlegten Gleisen

Zuerst sind die Modulkästen gefertigt worden. Diese wurden aus 8 mm Pappelsperrholz und 24 x 44 mm gehobelten Latten gebaut sowie mit 4,0 x 20 mm Torxschrauben befestigt. Anschließend haben wir die Füße für die Module aus demselben Lattenmaterial gebaut. Die Grundierung der Modulkästen erfolgte im Farbton mokkabraun (dies entspricht RAL 8024).

Gemäß den Vereinsrichtlinien haben wir zunächst die Gleise verlegt und geschottert.

Anschließend ging es an den Entwurf des Verkaufsgebäudes, dass aus zwei Hallen besteht. Wobei die Außenwände des Gebäudes aus 3 mm dicken Hartschaumkunststoffplatten sowie die Glasfronten aus Plexiglas und Streichhölzern gefertigt wurden. Desweiteren mussten eine Vielzahl von Fenstern, Türen und Toren in die Hartschaumplatten geschnitten werden. Grundplatten und Dächer bauten wir aus 2 mm Pressholzplatten. Diese konnten anschließend mit unterschiedlichen Dachbelägen beklebt werden, z.B. anthrazitfarbenes 600er Schleifpapier als Dachpappe.

Eine der Hallenseiten mit Rolltor

Andere Dächer wurden mit Holzleisten beklebt und gestrichen. Die Tore bestehen aus zusammengeklebten Holzeisstielen, damit sie wie Rolltore aussehen. Die Betonauffahrrampe ist aus Balsarholz gebaut. Die Aufkleber wurden original fotografiert und am PC verkleinert. Solarzellen und Schornsteine fanden ebenfalls auf den Dächern ihren Platz. Um das Gebäude originalgetreu in Szene zu setzen, wurden unterschiedliche Beleuchtungselemente ausprobiert und letztendlich auch verbaut.

 

Nach der letztendlichen Fertigstellung des ersten Gebäudes ging es nun daran, die Faller Car-System Straße einzumessen und zu entwickelt. Die ursprünglich mit einem Viadukt geplante Straße wurde aber letztendlich in eine hochmoderne große Brücke umgesetzt. Dann wurde der Bahnübergang gebaut und mit funktionstüchtigen sowie beleuchteten Andreaskreuzen von Viessmann und Stopp-Einrichtungen versehen. Das Ganze ist in mehreren Probeläufen getestet worden.

 Um ein harmonisches Bild zu bekommen, haben wir neben Gebäuden, Straße und Firmengelände zunächst freie Flächen mit Grasmaster begrünt. Zwischendurch bauten wir noch ein ADAC-Gebäude aus einem Faller-Bausatz, welches ebenso seinen Platz bekam wie wir anschließend die ersten Bäume, Sträucher und Figuren platzierten. Auch ein kleiner Teich mit einem Holzsteg sowie künstlichem Wasser entstand auf einem der Module.

Notlösung Baustelle
(mit im Bild: BR245)

Aus Zeitmangel wurde der Platz der Werkstatt erstmal als Baustelle ausgestaltet. So nahmen wir am ersten Probeaufbau teil.

 

Nach dem Probeaufbau entschlossen wir uns, einen weiteren Modulkasten in den Maßen 80 x 60 cm zu ergänzen, um räumlich hinzukommen. Hier setzten wir eine Weiche mit Unterflurantrieb ein. So entstand neben dem Autohaus ein Abstellgleis.

 

 

 

Werkstattgebäude mit Einblick in die Werkstatt

Nun entstand der zweite Gebäudeteil: die Werkstatt. Dieser entstand nach gleichem Prinzip, wie das Verkaufsgebäude, mit dem Unterschied, dass hier ein Plexiglasdach verwendet wurde, um dem Betrachter die Möglichkeit zu geben auch die Werkstattinneneinrichtung zu bestaunen.

Zwischendurch wurde noch ein Imbisswagen mit Inneneinrichtung und Elektrik entworfen und gebaut.

 Zum Schluss erfolgte die Ausgestaltung des Geländes durch Anlegen von Bürgersteigen, Installieren von Leuchtreklamen, Verteilen der restlichen Bäume, Sträucher und Figuren.

 

An weiteren Projekten wird gearbeitet, denn an Ideen mangelt es nicht.

 

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